Für Partnerorganisationen und Einsatzstellen

Wie wird man Partnerorganisation bzw. Einsatzstelle bei GVS?

Bei der Aufnahme neuer Einsatzstellen ist uns das gegenseitige Kennenlernen ein großes Anliegen.
In einem gemeinsamen Prozess werden wir Vorstellungen, Ziele und alle Informationen, die für den Freiwilligendienst wichtig sind, austauschen.
Ziel ist es beidseitig herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Gerne können Sie sich zunächst telefonisch oder per Mail bei uns beraten lassen.
Wenden Sie sich hierfür an Tabea Weiler (Teamleitung Pädagogik).

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Jeep in Africa

Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Einsatzstelle zu werden?

  • die Einsatzstelle ist gemeinwohlorientiert
  • der Beschäftigungsumfang gleicht einer Vollzeitbeschäftigung
  • die Tätigkeit der Freiwilligen ist arbeitsmarktneutral
  • die Tätigkeit der Freiwilligen ist eine überwiegend sozialpraktische Hilfstätigkeit
  • ein*e pädagogische*r Betreuer*in steht den Freiwilligen in alltagsbezogenen Themen (z.B. für kulturelle Fragen, persönliche Anliegen, Reflexion des Einsatzes) zur Verfügung
  • ein*e fachliche*r Anleiter*in wird ernannt. Diese*r leitet die Freiwilligen in ihren Tätigkeiten an
  • ein zeitnaher Austausch zwischen GVS und Ihnen zur Absprache von Daten oder Belangen von Freiwilligen ist möglich
  • die Einsatzstelle identifiziert sich mit christlichen Werten

Welche Tätigkeitsfelder für Freiwillige gibt es bisher bei GVS?

Kinder- und Jugendarbeit | Kinder-/Waisenheim | Kindergarten | Mitarbeit in Kirchengemeinden | Sozial-diakonische Straßenprojekte | Arbeit mit Menschen mit Behinderung | Arbeit unter Schülern | Mithilfe im handwerklichen Bereich | Freizeit- und Sportangebote | Gästebetreuung | Unterrichtsassistenz | Hausmeisterei | Mithilfe im technischen Bereich (z.B. IT-Bereich) | Hauswirtschaft | medizinische Arbeit | Garten- und Landschaftsbau | Öffentlichkeitsarbeit | u.a.

Junge liest in einer Bibel

Welche Vorteile haben Einsatzstellen von Freiwilligen?

Engagement der Freiwilligen
Neue Impulse für die Arbeit durch die Kreativität und Perspektiven der Freiwilligen
Gegenseitiges Lernen zwischen Freiwilligen und Mitarbeiter*innen
Freiwillige als Multiplikator*innen für das eigene Anliegen
Was kommt auf Einsatzstellen zu?

Wir wünschen uns von unseren Einsatzstellen

  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit
  • Absprachen über Teilnehmer*innendaten etc.
  • Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung
  • Anleitung der Freiwilligen in ihren Tätigkeiten
  • Betreuung der Freiwilligen in Alltagsthemen und Sicherheitsfragen
  • Gestaltung einer Einführungszeit und einer Abschlussreflexion
  • Absprachen mit GVS bei wesentlichen Änderungen
  • Anerkennung und Würdigung der Arbeit der Freiwilligen
  • Verwaltungsmäßige Zusammenarbeit mit der GVS
  • Bei Auslandseinsätzen zusätzlich: Übernahme der Visa-Beantragung bzw. Unterstützung der Freiwilligen bei diesem Prozess
Was bietet GVS als Träger?

Als Träger übernehmen wir die folgenden Aufgaben:

  • Die Gesamtverantwortung für den Freiwilligendienst
  • Die organisatorische Abwicklung des Freiwilligendienstes
  • Die Beratung der Einsatzstelle rund um den Freiwilligendienst
  • Den Bewerbungsprozess in Absprache mit der Einsatzstelle
  • Die Vor- und Nachbereitung der Freiwilligen durch Seminare
  • Die Betreuung der Freiwilligen (von Deutschland aus)
  • Die Zeugniserstellung
  • Das Krisenmanagement
  • Die Finanzverwaltung (inklusive Spenden und Fördermittel)
  • Die Öffentlichkeitsarbeit



Fadenspiel Afrika

Münzen

Welche Kosten kommen auf Einsatzstellen zu?

Es entstehen an der Einsatzstelle Kosten für die/den Mentor*in, die fachliche Anleitung, Unterkunft und Verpflegung.
Durch Fördermittel des Bundes (Familienministerium) und des Landes Baden-Württemberg (Sozialministerium) werden bereits einige der anfallenden Kosten abgedeckt. Die restlichen Kosten werden von den Beteiligten getragen.
Da die Kosten durch unterschiedliche Gegebenheiten variieren können, geben wir Ihnen gerne genauere Informationen.
Wenden Sie sich hierfür an Gottfried Scherlies (Teamleitung Finanzen)

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Welche Voraussetzungen muss eine pädagogische Betreuungsperson an der Einsatzstelle mitbringen?

Die pädagogische Betreuungsperson sollte:

  • mit der einheimischen Kultur vertraut sein
  • Verständnis für die kulturelle Prägung der Freiwilligen haben
  • eine positive Einstellung gegenüber Kurzzeitmitarbeiter*innen zeigen
  • die Tätigkeiten der Freiwilligen kennen
  • Zeit für die Betreuung investieren können
  • sich in einer gemeinsamen Sprache mit den Freiwilligen verständigen können
  • einen monatlichen Kontakt zu den Freiwilligen ermöglichen
  • im Notfall erreichbar sein
  • in der Nähe des Einsatzortes wohnen
  • hinter den Werten des Trägers GVS stehen
Welche Voraussetzungen muss eine fachliche Anleitungsperson an der Einsatzstelle mitbringen?

Für die fachliche Anleitungsperson gilt:

  • Investition in junge Menschen sollte ihm/ihr ein Anliegen sein
  • Gestaltung einer Einarbeitungsphase für die Freiwilligen
  • Ansprechperson in Bezug auf die Tätigkeiten während der gesamten Einsatzzeit
  • Eine gemeinsame Sprachebene sollte vorhanden sein
  • Sie sollte hinter den Werten des Trägers GVS stehen